Ein Blick auf das heutige Evangelium mag irritieren. Ist es einfach weltklug oder doch moralisch verwerflich, was der Verwalter hier unternimmt? Fordert uns die heilige Schrift tatsächlich zum Betrug auf?
*Gruß*
dispicio
@ 06.11.2009 – 09:24:23
Ein Blick auf das heutige Evangelium mag irritieren. Ist es einfach weltklug oder doch moralisch verwerflich, was der Verwalter hier unternimmt? Fordert uns die heilige Schrift tatsächlich zum Betrug auf?
*Gruß*
dispicio
@ 04.11.2009 – 12:26:05
In einem Forum las ich:
Jenseits des Kreuzes, in dem Himmeln gibt es keine Erlösung mehr. Wer dort ist, ist erlöst!
So ist es, antwortete jemand! Klar wird jeder dem Einen allein Anbetung geben.
Wir sind für IHN! Und alles was sein ist, soll unser sein! Wir mögen Meinen,
`Ewiges Leben`, ´Glaube`, ´Friede Gottes`, wie immer wir das Christsein definieren-sei es auch durch Bibelworte- wäre für uns, aber das stimmt so nicht.Auch ist `Ewiges Leben`, ´Glaube`, ´Friede Gottes` keine `Haben` -Zustandsbeschreibung für den eigenen Hausgebrauch (so wie man ein positives Gefühl hat, einen schlauen Gedanken) hat, den man anwenden kann, wann man will.
Niemand wäre bei Hunger mit dem Koch-oder Backbuch zufrieden. Wie will Christus verstanden werden, wenn wir immer Erklärungen suchen für das Leben auf Erden, anstatt das Leben Christi zu haben (diesmal als SEIN-`Zustand)´?
Christus machte einen Triumphzug mit dem besiegten Satan, dem Tod und den aus den Ketten befreiten.
Aber wir erzählen uns das, anstatt es selbst zu sein! Das Christentum ist eine Erklärreligion geworden. Und man hält sich für einen Christ, wenn man die gängigen Erkenntnisse immer und immer wieder abspult. Ob die richtig sind, oder falsch. Karl Barth soll gesagt haben; „ Es geht nicht darum, dass wir Recht haben. Es geht darum Recht zu tun!“ Oder auch dies; „Jeder freie Mensch ist ein Zeichen der Hoffnung, des Trostes, der Ermutigung und Ermunterung für viele noch unfreie…“
Ja, das wäre eben nicht geredet, sondern erkennbar!
Also nicht, sich ein Christsein einreden, oder wegreden. Sondern Sein, was man ist. Für wenige, sehr wenige-auch Christen- gilt dieser Satz nicht:
„Der Gott dieser Welt, hat sie mit Blindheit geschlagen, so dass sie der Guten Nachricht nicht glauben. Und so können sie auch deren hellen Glanz nicht sehen – den Glanz, in dem Christus aufleuchtet, der das Bild Gottes ist.“ 2.Kor.4,4.Der Triumph des Gekreuzigten Kolosser 2, 13-15
Das ist nun eine ganz gewaltige Botschaft für die Kolosser. Durch den Tod und die Auferstehung Jesu sind alle Mächte der unsichtbaren Welt entwaffnet!
es grüßt d@tgobertr
@ 30.09.2009 – 13:07:42
Wer Jesus ist, können wir aus der Bibel erfahren:
Und dieser wundervolle Jesus liebt uns! Hat für uns unfassbare Qualen gelitten!
Über all seine Gnade und Liebe können wir uns jeden Tag freuen 
@ 13.09.2009 – 15:22:18
Dieses Wochenende war Missionswochenende in der Gemeinde und das fand ich gut so, denn irgendwie scheint das immer so weit weg - die Länder, die Gott nicht oder kaum kennen, oder auch die Gegenden, die es schwer haben, ihren Glauben zu leben.
Ich bewundere Missionare richtig, das sie so ihren Ruf von Gott folgen, wenn man bedenkt, was sie alles aufgeben, in welche Gefahren sie sich begeben, wie viel Umstellung das ist - und noch vieles mehr.
Ein Missionar, der in einem sehr gefährlichen Gebiet arbeitet, meinte, früher war er bei der Bundeswehr und bereit, für sein Land zu leben. Wieviel mehr kann er dann bereit sein, für Gott zu sterben - da habe ich großen Respekt.
Die Predigt hatte dann damit zu tun, wo setzen wir Gott Grenzen? Hören wir Ihn? Tun wir, was Er will und folgen unseren Weg? Sind wir überhaupt bereit dazu?
Denn wenn wir beten: Herr, was soll ich für Dich tun? Es könnte eine Menge dabei heraus kommen, was uns vielleicht unangenehm ist - und dann?
Und es geht gar nicht darum, das jeder nach Afrika oder in andere Länder geht, das halte ich wirklich für Berufung, aber jeder Christ kann in seinem Leben für Gott etwas tun - und wenn es darin besteht, ein lebendiger Brief Gottes zu sein, so das Menschen neugierig auf Gott werden - was schon schwierig genug ist - nicht genauso wie Menschen zu sein, die Gott nicht kennen.
Wie sieht es in unserem Umfeld aus, in der Familie, auf der Arbeit?
Wärst Du bereit, die auf den Marktplatz zu stellen, von Gott zu erzählen und Flyer zu verteilen? Wie gut, das Gott weiß, was wir können und was nicht und Er nichts von uns fordert, was wir nicht könnten - aber sind wir bereit, aus unserem bequemen Leben auszusteigen und an die Menschen zu denken, die verloren gehen, wenn wir tatenlos sind?
Die Menschen, die keine Hilfe bekommen jeglicher Art, weil wir nicht auf Gott hören?
Gott kann - und möchte jeden von uns gebrauchen, auch wenn wir uns nicht für würdig oder talentiert genug halten - Er tut es.
Möge Er uns Hunger schenken, nach immer mehr Nähe zu Ihm - und Ohren, um Seine Stimme zu hören - und Augen, um zu sehen, wo was zu tun ist - und ganz viel Liebe für andere Menschen - und Mut, da wir doch den Größten an unserer Seite haben.
Habt einen gesegneten Sonntag und eine erlebnisreiche neue Woche mit Gott
Liebe Grüße
Renate
P.S. dieser Flyer hat auch einige interessante Gedanken zu bieten:
"Wer Ich?"
@ 10.09.2009 – 09:11:12
Dieser Kommentar von Chrylieb bewegt mich, weil auch mich Gedanken über den "Tag des Herrn", das "Weltgericht" beschäftigen. Ich habe einerseits eine Höllenangst davor, weil es - denke ich - genügend Anlässe in meinem Leben gibt, die mich der ewigen Verdammnis ausliefern können. Andererseits freue ich mich, weil es auch ein paar Begebenheiten gibt - hoffe ich - die mir die Verheißungen des Himmelreichs eröffnen. Was ich in meinem Leben Gutes tue, tue ich - so glaube ich - weil ich an das Himmelreich auf Erden glaube. Und manchmal unterlasse ich etwas Böses - fürchte ich - weil mich die ewige Verdammnis ängstigt. Wie geht es Euch? Glaubt Ihr an das Weltgericht? Was verbindet Ihr damit und wie beeinflusst dieser Glaube Euer Leben?
*Gruß*
dispicio
@ 05.09.2009 – 23:36:01
Bei den 'Überlebensgeschichten' von Axel Kühner fand ich eine erschreckend bemerkenswerte Liste. Vielleicht lässt sie sich sogar noch ergänzen...
Falsche Bilder
Gott schuf den Menschen nach seinem Bild. Aber der Mensch verkehrt diesen Zusammenhang und schafft sich einen Gott nach seinem Bild.
Die Israeliten konnten Gott hören, aber nicht sehen. Gott sprach zu ihnen, und sie sollten nach seinen Worten leben. Aber sie wollten lieber einen Gott, den man sehen kann, der aber nicht in das Leben hineinredet. So machten sie sich das goldene Kalb. Ein schöner Gott, glänzend und goldig, aber stumm und wortlos, eben anspruchslos.
Gott leugnen ist die eine, die theoretische Form des Atheismus.
Gott für sich benutzen ist eine andere, die praktische Form des Atheismus.
Wir machen uns unseren Gott, und er soll uns bei unserem ichsüchtigen Streben nach Glück helfen.
Der Feuerwehrmann-Gott, der schnell kommen soll, wenn es brennt. Aber besser ist, man braucht ihn gar nicht.
Der Kindermädchen-Gott, der sich im Hintergrund aufhält, aber für die Sicherheit der Kinder verantwortlich ist.
Der Planierraupen-Gott, der die Hindernisse auf dem Weg zum Glück beiseite schieben soll.
Der Waschlappen-Gott, der uns von Zeit zu Zeit vom Staub und Dreck des Lebens reinigt.
Der Drogen-Gott, der uns aus Trauer und Angst in Hochstimmungen führt.
Der Lückenbüßer-Gott, der einspringt, wo wir nicht mehr weiterwissen.
Der Urknall-Gott, der einmal am Anfang alles in Gang gesetzt und sich dann zurückgezogen hat.
Der Milchstraßen-Gott, der als höheres Wesen irgendwo dazugehören darf.
Der Dekorations-Gott, der unsere Familienfeste und Lebenshöhepunkte wie eine hübsche Girlande verschönern soll.
Der Automaten-Gott, der funktioniert, wenn man Glaube und Gebet einwirft.
Der Wunscherfüller-Gott, der darauf wartet, sich bei uns beliebt zu machen.
Der Vorzeige-Gott, der in unserem frommen Leben die erste Geige spielt, aber am Dirigentenpult stehen wir und bestimmen die Einsätze Gottes.
Es gibt zwei Wege einer Sünde: Gott abschaffen und leugnen und Gott einspannen und benutzen.
Wir sind Gottes Schöpfung. Wehe uns, wenn wir das umkehren und Gott zu unserer Schöpfung machen. Das ist eigentlich die Ursünde: das Verkehren und Verfehlen des Göttlichen zum Menschen.
@ 17.08.2009 – 12:31:47
Dieser Beitrag fiel mir heute in meinen Newslettern ganz besonders auf und ich habe mir das Video angesehen.
Ein ehemaliger Moslem wird vorgestellt und anschließend findet ein sehr interessantes Gespräch mit ihm statt.
Man erfährt, wie Nassim Ben Iman den religiösen Alltag erlebte und selber lebte.
Er war nicht nur "normaler" Moslem, sondern noch radikal dazu.
Dann setzt sich Nassim mit Christen auseinander - und wird selbst Christ.
Wie man sieht, kann Gott durchaus Menschen erreichen, die in komplett anderen Umfeld und mit einer anderen Religion aufwachsen. Auch sehr aussagekräftig, was für einen Eindruck Nassim zuerst von den Deutschen und ihren Glauben hatte.
27 Minuten, die sich lohnen: "Vom Moslem zum Christen"
@ 13.08.2009 – 19:53:49
Viele Christen beschreiben es als etwas schwierig, den Willen Gottes zu erkennen. Mir fielen in letzter Zeit immer wieder Bibelstellen auf, in denen beschrieben wird, dass Gott unaufhörlich spricht. Nicht nur beispielsweise zu den Propheten im Alten Testament, sondern bis in unsere Zeit. Er tut seinen Willen kund auf der ganzen Welt, ebenso wie im Leben jeden einzelnen Menschen.
Bleibt nur die Frage (grade für uns Christen!): Hören wir IHN? Hören wir überhaupt hin? Können wir seine Stimme von all den anderen Einflüssen trennenß Wollen wir ihn überhaupt verstehen?
Oder ...?
@ 01.08.2009 – 20:24:34
Mich hatte mal wieder eine Welle der Traurigkeit erfasst. Mir fielen plötzlich all die Krisenherde auf dem Erdball ein, dazu die schreiende Ungerechtigkeit, die mir besonders zu schaffen macht.
Es tat - und tut - mir unendlich leid, um die vielen Menschen in den ärmeren Ländern, aber auch um z. B. die vernachlässigten Kinder hier in Deutschland.
Ich sah all das Elend in einer Deutlichkeit vor meinem Inneren Auge, dass es mir das Herz abschnürte.
Verzweifelt sagte ich: "Gott, das sind deine Menschen, das ist doch immer noch deine Erde. Kannst du das nicht endlich ändern?"
Im nächsten Moment die Antwort: D u kannst es ändern! Mir war, als würde er dabei direkt auf mich zeigen... Ich habe selten so unmittelbar gespürt, dass Gott "da" ist.
Ich notiere das hier öffentlich, weil ich es natürlich theoretisch auch weiss, dass wir Menschen die Welt verändern können, ich es mir aber endlich auch mir selber ins Stammbuch schreiben will, um mal in die Gänge zu kommen.
Ich kann durch Spenden sicher nicht die ganze Welt verbessern, aber wenigstens im kleinen, einzelnen Bedürftigen sehr wohl helfen. Und wenn ich bei Ungerechtigkeiten hier in meinem Umfeld den Mund auf mache, ändert sich vielleicht auch was zum Besseren.
@ 25.07.2009 – 00:16:43
...verspürte ich beim Lesen der folgenden Zeilen aus Maria Valtortas "Der Gottmensch" (Band II)
Betrachtet diesen Feigenbaum am Hause des Jonas! Derjenige, welcher ihn pflanzte, hat nicht den geeigneten Platz gewählt. Er pflanzte ihn an die feuchte Mauer der der Nordseite; der Baum wäre eingegangen, wenn er sich nicht selbst um sein Überleben gekümmert hätte. Er hat die Sonne und das Licht gesucht. Nun seht ihr: er ist ganz krumm, doch stark und frei, labt sich schon am Morgen an der Sonne und bereitet daraus Saft für seine hundert und aber hundert süßen Früchte. Er hat sich selbst gewehrt. Er sagte gleichsam: "Der Schöpfer wollte, dass ich den Menschen Freude und Früchte schenke. Ich will, dass sein Wille meinen Willen leite" Ein Feigenbaum! Ein Baum ohne Sprache! Ohne Seele! Und ihr Kinder Gottes, Menschenkinder, seid ihr denn weniger als eine holzige Pflanze?
Strebt danach, Früchte des ewigen Lebens hervorzubringen! Ich bebaue euch und als letztes werde ich euch einen Saft geben, wie es keinen wirksameren gibt. Lasst nicht zu, dass Satan auf den Ruinen meiner Arbeit, über mein Opfer und eure Seele lacht! Sucht das Licht! Sucht die Sonne! Sucht die Kraft! Sucht das Leben! Ich bin das Leben, die Kraft, die Sonne, das Licht aller, die mich lieben. Ich bin gekommen, um euch dahin zu führen, von wo ich gekommen bin. Ich spreche hier, um euch alle aufzurufen, sich unter das Gesetz der zehn Gebote zu stellen, die ewiges Leben gewährleisten; und mit einem Ratschlag der Liebe sage ich euch: "Liebt Gott und den Nächsten!"
Das insgesamt zwölfbändige Werk beinhaltet die Visionen Valtortas zu Gleichnissen und Evangelien der Heiligen Schrift. Es gibt das Leben Jesu und seiner Zeitgenossen wieder, wie Maria Valtorta es in ihren Visionen wahrnahm. Das geschilderte Geschehen setzt zeitlich mit Szenen aus dem Leben der Großeltern Jesu ein, erreicht den größten Umfang in seinen drei letzten Lebensjahren und endet einige Jahre nach seiner Himmelfahrt. Eine sehr intensive, gefühlvolle und berührende Art der Schriftauslegung, die ich euch gerne ans Herz legen wollte.
*Liebe Grüße*
dispicio
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